Eine Institution im Wandel der Zeit:

  • 1964 gründete der damalige Stadtrat Rupert Hudl die heutige Musikschule.
  • 1967 richteten die Lehrpersonen die Fächer Musiktheorie und eine Kindersingschule ein.
  • 1967 fanden sich im „Bläserkreis“ die erste Gruppe von Musikerinnen und Musiker zusammen, aus der sich später die Jugendkapelle und in weiterer Folge die heutige Stadtkapelle entwickelte.
  • 1968 wurde sie vom Landesschulrat für Niederösterreich genehmigt. Damals unterrichteten sieben Lehrer die 77 Schülerinnen und Schüler. Die Leitung übernahm Prof. Manfred Weinberger und DI Werner Kirchmayer fungierte als organisatorischer Leiter. Unterrichtet wurde zunächst in den Räumen der Volksschule, dann in der Hauptschule.
  • 1968 trat auch erstmals ein Streichorchester auf, in dem die Schülerinnen und Schüler des BORG Scheibbs und der Musikschule gemeinsam musizierten. Die „Abgänger“ aus diesem Schulorchester bildeten den Grundstock für das heutige Kammerorchester Scheibbs.
  • 1968 wurde ein Kurs für behinderte Kinder in Zusammenarbeit mit der ASO Scheibbs eingeführt.
  • 1968 fand erstmals ein Kurs für Volksinstrumente statt.
  • 1970 Einführung der sogenannten „Grundschule I und II“ mit der Erstellung der Lehrpläne.
  • 1970 wurde ein Ergänzungsfach „Volksmusik“ angeboten. Frau Ludmilla Leodolter führte als Zitherlehrerin diese Gruppe und bestritt zahlreiche öffentliche Auftritte.
  • 1972 Einrichtung des Ergänzungsfaches „Jazz“, aus der die „Erste Scheibbser Jazzgruppe“ entstand.
  • 1976 kam es zur Gründung der „Musikschulgemeinschaft Scheibbs“, die jahrelang bestens funktionierte. Die Musikschulen der Gemeinden Oberndorf, Randegg, Reinsberg, St. Anton, Steinakirchen und Wolfpassing schlossen sich an.
  • 1985 erhielt die Musikschule Scheibbs im Erdgeschoss des Volksschulgebäudes eigene Unterrichtsräume.
  • 1985 fand das erste „Scheibbser Jazz – Seminar“ statt. Weit über die Bezirksgrenzen hinaus bekannt, wurde diese Idee zum festen Bestandteil der Kulturszene in Scheibbs und lockte 20 Jahre namhafte ReferentInnen und TeilnehmerInnen aus ganz Österreich an.
  • 1990 sanierte die Stadtgemeinde einen Kellerraum im Musikschulgebäude und gab somit den Jugendlichen, die eine „Band“ gründen wollten, einen Ort zum Üben. Im Jazz- und Popkeller fanden sich Bands, die durchaus erfolgreich waren. „Insecure“, „Stack Overflow“.
  • 2000 Gründung des Gemeindeverbandes der Johann Heinrich Schmelzer Musikschule Scheibbs. Seither ist Scheibbs der Sitz der Stammschule mit den weiteren Standorten Göstling, Oberndorf, Randegg, Reinsberg, St. Anton/Jessnitz und St. Georgen/Leys.
  • 2002 wurden die Unterrichtsräume der Musikschule im Volksschulgebäude von der Stadtgemeinde Scheibbs großzügig um- und ausgebaut.
  • 2002 wurde der neue Yamaha – Flügel für die Bühne dank vieler Sponsoren angekauft.
  • 2003 fasste die Verbandsversammlung den Beschluss, die „Musikschule der Region Scheibbs“ in „Johann Heinrich Schmelzer Musikschule Scheibbs“ mit der Wirkung vom 1. 1. 2004 umzubenennen.
  • 2004 übernahm Andreas Huber die Leitung des Musikschulverbandes aufgrund der Pensionierung von Prof. Manfred Weinberger. 2007 wurde Anton Huber Musikschulleiter. 2009 folgte Sabine Bruckner als Leiterin des Gemeindeverbandes.
  • 2009 Einführung des Faches Korrepetition für Schülerinnen und Schüler, die sich auf Konzerte, Prüfungen und Wettbewerben vorbereiten.
  • 2010 fördert keine Musikschulstunden für Erwachsene ab 19 Jahren mehr. Ausnahme: Mangelinstrumente.
  • 2010 übernimmt die Musikschule die Prüfungsordnung des NÖ Musikschulmanagementes. Damit verpflichtet sie sich zur Durchführung von Übertrittsprüfungen nach den Kriterien des KOMU Lehrplanes, die im gesamten Bundesgebiet gelten und mit denen des NÖBV übereinstimmen. Seither können die SchülerInnen und Schüler die Jungmusikerleistungsabzeichen in der Musikschule ablegen.
  • 2011 erweitert die Musikschule das Angebot der zeitlichen Staffelung im Einzelunterricht. Hinzukommen die Einheiten zu 20 Minuten und zu 40 Minuten.
  • 2012 beschließen die Lehrpersonen den Workshop-Unterricht im Gemeindeverband einzuführen, der seither mit Erfolg durchgeführt wird.
  • 2014 fällt der Beschluss, die Altersgrenze für die Landesförderung von Musikschulstunden für Erwachsene auf 24 Jahre anzuheben.
  • 2014 Jubiläumsfeierlichkeiten anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Musikschule.